Literatur

Aktuelle Theaterstücke

Best Bad Teacher

Die Mausefalle

Eine surreal absurde Darstellung philosophischer Themen in Fragmenten, in Anlehnung an die Filmkomödie „Bad Teacher“ des Literaturkurses Q1 der Geschwister-Scholl-Schule

„Bad Teacher“ von Jake Kasdan ist eine US-Komödie aus dem Jahr 2011, die sich um die Antiheldin „Bad Teacher“ dreht, genannt Elisabeth Halsey, gespielt von Cameron Diaz. Diese Figur ist alles andere als ein Vorbild für ihre Schüler; sie trinkt, raucht und konsumiert Drogen und ihr Hauptinteresse besteht nicht darin, ihre Schüler zu inspirieren, sondern darin, einen reichen Mann zu finden, der ihren Lebensunterhalt sichert, so dass sie nicht mehr arbeiten muss. Um dies zu erreichen, frönt sie dem plakativen Schönheitsideal „Busenwunder“ und ist bereit, sich hierfür unters Messer zu legen.

Warum ist eine solche Frau dennoch Sympathieträgerin? Dieser Frage haben wir uns ausgiebig gewidmet und sind zu dem Schluss gekommen, dass auch eine wunderschöne, auf ihre Umgebung selbstbewusst und autark wirkende, starke Frau, von Selbstwertzweifeln getrieben sein kann. Da „zwei Seelen“ in Elisabeths „Brust zu wohnen“ scheinen, wie es in Goethes Faust heißt, beleuchtet der Kurs die Differenz zwischen angepasstem, regelkonformen Verhalten der meisten Kollegen von Elisabeth und ihrem eigenen grenzüberschreitenden, dafür aber authentischen, weil ehrlich unverstelltem Verhalten. Diese „zwei Seelen“ einer Figur lassen wir von zwei Schauspielerinnen spielen. Die innere Zerrissenheit, die wir offen darstellen, entsteht durch Erwartungen und Druck der Gesellschaft. Also Werte versus Konformität. Moral versus Wille. Angepasstheit versus Freiheit. Wann ist man wirklich frei? Und was bedeutet Freiheit? Welche Konsequenzen resultieren daraus, sich frei zu verhalten? Was würdest Du tun, wenn du könntest?

Das Stück „Die Mausefalle“ von Agatha Christie handelt von einem frisch verheirateten Ehepaar, das im Winter eine Pension eröffnet. Doch nur einen Tag nach der Eröffnung erhalten die Gäste und Gastgeber eine schreckliche Nachricht: Es befindet sich ein Mörder unter ihnen. Nun beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, denn der mysteriöse Täter schreckt auch vor Morden in der Pension nicht zurück. Wer ist nun dieser Mörder? Das frisch verheiratete Paar, das selbst einige Geheimnisse hat oder einer der exzentrischen und komisch wirkenden Gäste, über die die Gastgeber fast gar nichts wissen? Kommen sie und raten sie mit, wer der Mörder sein könnte!

Theaterstücke aus dem letzten Schuljahr

„Wenn die Haifische Menschen wären…

… wären sie dann netter zu den kleinen Fischen?“

Ein Theaterstück in Anlehnung an Bertold Brechts „Dreigroschenoper“ des Literaturkurses der Q1 der Geschwister-Scholl-Schule, Solingen

Dem allseits bekannten Ganoven Mackie Messer gelingt es, die naive Polly zu verführen. Sehr zum Missfallen ihres berühmt-berüchtigten Vaters Jonathan Peachum, dem Leiter der Londoner Firma „Bettlers Freund“, findet eine Hochzeit statt.

Daraufhin beschließen Mr. und Mrs. Peachum, Mackie Messer an die Polizei zu verraten.

Ist Mackies Schicksal damit besiegelt? Oder kommt doch noch alles anders als gedacht?

Achtung! Kulturschock

Tradition – wer braucht das schon?

Eine Komödie des Literaturkurses Q1 der Geschwister-Scholl Schule, Solingen  in Anlehnung an die Filmkomödie „Monsieur Claude und seine Töchter“ von Philippe de Chauveran

Woran denken wir, wenn wir „Monsieur Claude und seine Töchter“ hören? Wir denken an einen sehr konservativen Vater, dessen Töchter alle einen Mann mit Migrationshintergrund heiraten. Wir denken an einen Film, der die Ängste eines Vaters darstellt, wenn seine Töchter plötzlich einen Mann heiraten, der nicht in seine Vorstellungen passt und die Traditionen der Heimat in Frage gestellt werden.

Der Literaturkurs der Q1 bearbeitet diese Problematik mit dem eigenständig entwickelten Theaterstück „Achtung! Kulturschock: Tradition – wer braucht das schon? Er lässt die Komödie in Deutschland statt in Frankreich spielen und rückt seine individuelle Art, mit dem Thema umzugehen, in den Focus. In unserem Stück gibt Herr Zimmermann seine Kinder an Partner mit anderer Herkunft ab. Er ist damit überhaupt nicht einverstanden. Allerdings kann er die Hochzeiten auch nicht verhindern und muss sich nun damit arrangieren. Seine letzte Hoffnung liegt auf dem bisher noch unverheirateten Sohn. Allerdings entspricht seine Partnerin schließlich so gar nicht den Wünschen des Vaters. Sie ist nämlich Künstlerin und nicht hellhäutig. Schlussendlich akzeptiert Herr Zimmermann die Partnerwahl seiner Kinder aber. Durch die Überwindung der kulturellen und religiösen Differenzen entsteht ein neues Familiengefüge und somit verspüren alle Familienmitglieder ein neues Heimatgefühl.

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