Gedenken am 27. Januar – Erinnerung als Auftrag für die Gegenwart

Der 27. Januar ist der internationale Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus. Er erinnert an die Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz im Jahr 1945 und steht weltweit für das Erinnern an die Millionen Menschen, die entrechtet, verfolgt und ermordet wurden. Zugleich mahnt dieser Tag dazu, Verantwortung für die Gegenwart zu übernehmen und jeder Form von Rassismus, Antisemitismus und Ausgrenzung entschieden entgegenzutreten.

Nicht nur als Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage, sondern auch im Bewusstsein der besonderen Verantwortung, die sich aus den Namensträgern unserer Schule ergibt, fand an der Geschwister-Scholl-Schule heute eine Gedenkfeier statt. Eingeladen waren alle Schüler:innen der Sekundarstufe II.

Gestaltet wurde die Veranstaltung von den Mitgliedern der Weiße-Rose-AG in Zusammenarbeit mit Herrn Kiesecker. Im Rahmen der Gedenkfeier wurden unter anderem Eindrücke der kürzlich stattgefundenen Gedenkstättenfahrt nach München und Dachau vorgestellt. Darüber hinaus richtete sich der Blick bewusst auf die Opfer des Nationalsozialismus aus Solingen und machte deutlich, dass Verfolgung und Gewalt nicht abstrakt, sondern Teil der lokalen Geschichte waren.

Wir danken allen Beteiligten für die engagierte Vorbereitung und die sensible Durchführung dieser Gedenkfeier.

Das Erinnern an die Verbrechen des Nationalsozialismus ist kein Blick zurück ohne Konsequenzen. Es ist eine Verpflichtung für heute und morgen – damit sich Geschichte nicht wiederholt und demokratische Werte, Menschlichkeit und Zivilcourage jederzeit verteidigt werden.

Nach oben scrollen