Exkursion in die NS-Gedenkstätte Düsseldorf

Nachdem im November durch den Besuch des WDR bereits eine erste Auseinandersetzung mit dem Thema der nationalsozialistischen Vergangenheit und der Erinnerungskultur stattgefunden hatte, vertieften die Leistungskurse Pädagogik der Q2 ihr Wissen Ende November bei einer Exkursion in die Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf.

Im Rahmen des Besuchs setzten sich die Schüler:innen mit zentralen Fragen auseinander: Wer wurde von den Nationalsozialisten verfolgt? Aus welchen Gründen geschah diese Verfolgung? Und wer waren die Täter:innen? Antworten darauf bot insbesondere die Sonderausstellung „Kindheit und Jugend im Nationalsozialismus“. Sie beleuchtet anhand historischer Dokumente und überlieferter Gegenstände die Schicksale von Menschen, die in den 1930er- und 1940er-Jahren in Düsseldorf verfolgt wurden, und macht ihre Lebensgeschichten nachvollziehbar und greifbar.

Ein besonderer Schwerpunkt lag zudem auf der Täter:innen-Galerie. Diese zeigt eindrücklich, dass es sich bei den Täter:innen nicht um eine anonyme Gruppe handelte, sondern um Menschen aus der Mitte der Gesellschaft, die das nationalsozialistische Regime aktiv mitgetragen haben. Die Exkursion stellte damit eine sinnvolle inhaltliche Ergänzung zur vorherigen Auseinandersetzung dar und vertiefte das Verständnis für historische Verantwortung und Erinnerungskultur.

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