Besuch vom WDR: Zeitzeug:innenarbeit mit Augmented Reality

Die Auseinandersetzung mit der nationalsozialistischen Vergangenheit und insbesondere mit dem Thema „Erziehung im Nationalsozialismus“ ist ein fester Bestandteil der pädagogischen Arbeit an unserer Schule – nicht nur in der Weiße-Rose-AG. Die direkte Arbeit mit Zeitzeug:innen spielt dabei eine zentrale Rolle. Da diese Zeit inzwischen rund 80 Jahre zurückliegt, gibt es jedoch nur noch sehr wenige Menschen, die ihre persönlichen Erinnerungen weitergeben können.

Der WDR hat diesen Umstand aufgegriffen und ein innovatives Projekt entwickelt, bei dem die Erfahrungen noch lebender Zeitzeug:innen in Videos festgehalten und über Augmented-Reality-Apps zugänglich gemacht werden. Im November hatten die Leistungskurse der Q2 die besondere Gelegenheit, eine dieser Apps zu testen. Unterstützt vom Entwickler-Team wurde die Geschichte einer Zeitzeugin auf eindrucksvolle Weise digital zum Leben erweckt.

Darüber hinaus erhielten die Schüler:innen spannende Einblicke in die technische und inhaltliche Entwicklungsarbeit sowie in zukünftige Projekte des Teams. Die Begegnung mit dieser modernen Form der Erinnerungskultur war für die Schüler:innen der Jahrgangsstufe 13 und ihre Lehrerinnen Frau Mercan und Frau Siepmann ein nachhaltiges Erlebnis und verdeutlichte, wie wichtig es ist, historische Erinnerung auch für kommende Generationen lebendig zu halten.

Wir danken dem WDR für dieses tolle Angebot!

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