Weihnachtszeit einmal anders – mit Chemie

Weihnachten und Chemie gehören auf den ersten Blick nicht unbedingt zusammen. Vier engagierte Schüler:innen des zehnten Jahrgangs haben jedoch eindrucksvoll gezeigt, wie kreativ sich beide Bereiche verbinden lassen. Gemeinsam mit ihrer Lehrerin Frau Nietz entwickelten sie sogenannte ChemisTrees – weihnachtliche Bäume, die naturwissenschaftliche Inhalte ansprechend und verständlich darstellen. Ein ChemisTree besteht in der Regel aus typischen Laborutensilien wie Rundkolben, Stativen oder Glaskolben. Er wird entweder daraus aufgebaut oder mit MINT-bezogenen Materialien dekoriert und kann zusätzlich mit Lichteffekten oder thematischen Elementen gestaltet werden. Ziel ist es, wissenschaftliche Prinzipien anschaulich zu zeigen und gleichzeitig den weihnachtlichen Gedanken aufzugreifen.

Ein Team, Lenja und Leonie aus der Klasse 10c, entwickelte einen Baum rund um das Thema Säuren und Basen. Dabei nutzten die Schüler:innen ihr zuvor im Unterricht erworbenes Wissen über Indikatoren. Diese ermöglichen es, Farbveränderungen sichtbar zu machen und verschiedene pH-Werte anschaulich zu präsentieren. Der entstandene Baum zeigt, wie Unterrichtsinhalte kreativ und praxisnah umgesetzt werden können.

Das zweite Team, Anna und Süeda aus der Klasse 10d, entschied sich für einen fluoreszierenden Baum. Nach intensiver Recherche fanden die Schüler:innen eine kreative Lösung, um Materialien zum Leuchten zu bringen. Mithilfe einfacher, alltäglicher Gegenstände – Textmarker – gelang es ihnen, einen Baum zu gestalten, der durch fluoreszierende Effekte besonders beeindruckt.

Beide Arbeiten werden beim deutschlandweiten Wettbewerb ChemistTree Competition eingereicht. Wir drücken fest die Daumen und wünschen viel Erfolg!


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