November 2020
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Aktuelles aus der Scholle

Aufgrund der derzeitigen Lage kann der für den 25.11.20 geplante Infoabend zur Oberstufe leider nicht stattfinden. Ein Erklärvideo zur Oberstufe finden Sie auf unserer Homepage. Weitere Infos erhalten Sie über

https://broschüren.nrw/gymnasiale-oberstufe/home/#!/Die-gymnasiale-Oberstufe.

Zudem können Sie sich mit Fragen gern an die Oberstufenleitung wenden (Frau Schmitz, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 0212- 6598216).

Die für den morgigen Mittwoch angesetzte Lehrerfortbildung kann Coronabedingt leider nicht stattfinden. Somit ist für alle Schülerinnen und Schüler morgen Unterricht nach Plan. Ein neuer Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Mit Zahnbürsten, Schwämmen und Metallreiniger ausgestattet, machte sich die Weiße-Rose-AG der Geschwister-Scholl-Schule am Montag, den 2. November 2020 auf den Weg, um den Stolpersteinen in Solingen zu neuem Glanz zu verhelfen. 


Die Schülerinnen und Schüler teilten sich auf und die eine Hälfte zog von der Merkurstraße 34, wo sie sich um den Stolperstein von Wilhelm Steeg, der für seine Kritik gegenüber dem nationalsozialistischen Regime zum Tode verurteilt und hingerichtet wurde, kümmerten, in die Ohligser Fußgängerzone.
Die anderen Mitglieder machten sich derweil auf den Weg, um den Stolperstein von Oskar Stein, der in der Kiefernstraße 6 zuhause war, 1938 Opfer des Pogroms und in Schutzhaft genommen wurde. 1939 sah er als letzten Ausweg vor den Repressalien der  Nationalsozialisten den Freitod. Anschließend trafen sie sich mit den anderen Schülerinnen und Schülern auf der Düsseldorfer Straße.
Hier finden sich vor allem Stolpersteine für jüdische Opfer, die vor 1933 in Ohligs als Geschäftsleute tätig waren und in der Innenstadt ihre Waren anboten.
Da wäre zum Beispiel Paul Steeg, dessen Warenhaus von seiner Tochter Grete und Schwiegersohn Walter Wertheim Anfang der 1930er Jahre übernommen worden war. Er wurde in der Pogromnacht aus der eigenen Wohnung vertrieben.
Der Schuhhändler Abraham Rosenbaum wurde im Oktober 1938 nach Polen abgeschoben, von dort gelang ihm die Flucht nach Belgien, aber im November 1943 wurde er zusammen mit Tochter Lia von Paris nach Auschwitz deportiert und ermordet. Das gleiche Schicksal ereilte Karl Wallach, der ebenfalls nach Belgien geflohen war.

Julie Coopmann, Simon und Henriette Meyerhoff wurden im Oktober 1941 von Köln ins Ghetto von Lodz deportiert und ermordet.

Für Jenny und Georg Davids hatte die Weiße-Rose-AG 2004 die Patenschaft übernommen. Ihr Herrenkonfektionsgeschäft wurde 1938 „arisiert“. Das Ehepaar wurde 1942 von Köln nach Ausschwitz deportiert und ermordet.

Während der Aktion kamen die Schülerinnen und Schüler mit den Passanten ins Gespräch. Einige blieben stehen und finden gut, dass sich jemand um den Glanz der Mahnmale zur Erinnerung kümmert.
Auch die Weiße-Rose-AG war mit ihrer Arbeit sehr zufrieden und freute sich über den erreichten Glanz der Stolpersteine, die nun wieder gut lesbar an die Schicksale der Opfer des nationalsozialistischen Regimes erinnern.


Am vergangenen Freitag fand für die angehenden Abiturienten der Scholle eine Informationsveranstaltung zum Thema Stammzellenspende statt.

Entgegen der bisherigen Ankündung werden wir ab Donnerstag, 5.11.20 wieder in voller Klassen- und Kursgröße nach normalem Zeitraster unterrichten (Es gilt das Recht auf Präsenzunterricht für alle, laut dem Land NRW). Morgen gilt der Sonderplan, d.h. Gruppe A hat Präsenzunterricht, Gruppe B Homeschooling.
Bitte halten Sie sich auch weiterhin über diese Homepage oder unsere Kommunikationsplattform SDUI regelmäßig auf dem Laufenden!

 

Vielen Dank und bleiben Sie gesund!

 

Elke Mosebach-Garbade

Schulleiterin

 

 

 

 

Gültig ab nächsten Mittwoch, 4.11.:

 

·       Grundsätzlich haben alle Schüler und Schülerinnen eine Mischung aus Präsenz- und Distanzlernen.

 ·      Das bedeutet, dass alle Schüler/innen, die sich im Homeschooling befinden, Aufgaben und Materialien bearbeiten müssen.

 ·      Um dieses gewährleisten zu können, werden wir vorübergehend Kurzstunden nach u.g. Plan einführen. Der Unterricht verläuft nach gültigem Stundenplan. Die „gewonnene“ Zeit dient der Organisation und Durchführung des   Homeschoolings durch die Fachlehrer/innen.

 

  • Die Jahrgänge 5 – 9 sowie EF und Q1 werden jeweils mit reduzierter Schülerzahl in der Schule unterrichtet.
  • Die Jahrgänge 10 und Q2 laufen in normaler Klassen-/Kursgröße weiter (so sieht es die Verordnung zwingend vor).

 

  • Die Klassen der Jahrgänge 5-9 sowie die EF und Q1 werden von uns unter Berücksichtigung der Kursgrößen in jeweils 2 Lerngruppen eingeteilt. Da wir zunehmend differenzieren, werden die Diffkurse (E und G, WP etc.) nicht genau hälftig vor Ort sein. Eine reine Einteilung der Klassen nach dem Alphabet erscheint daher in etlichen Fällen nicht sinnvoll, da es dann zu zu großen Unterschieden im Kurssystem kommen wird.
  • Diese Einteilung erfolgt bis einschließlich Montag. Am Dienstag, 3.11., werden dann alle Schüler/innen darüber informiert, wann sie Unterricht haben. Es wird eine A- und eine B-Woche geben, d.h. jeweils eine Hälfte der Klasse hat in Woche A Präsenzunterricht und in Woche B Homeschooling bzw. umgekehrt.

 

  • Der Sportunterricht findet z.T.  in anderer Form statt. 
  • Mittagessen und AGs entfallen.
  • Klausuren SII: Termine bleiben bestehen.
  • Elternsprechtag: Bleibt bestehen wie gehabt. Es besteht die Möglichkeit, die Eltern- und Schülergespräche digital stattfinden zu lassen.
  • SCHILF: findet im November nicht statt. Somit ist der 18.11. ein „normaler“ Unterrichtstag.

 

 

 

Montag

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

Freitag

1

8:15

9:05

 

 

 

 

 

2

9:10

10:00

 

 

 

 

 

 

20‘ Pause

 

 

 

 

 

3

10:25

11:15

 

 

 

 

 

4

11:20

12:10

 

 

 

 

 

 

 

2. Pause

 

 

 

 

 

5

12:30

13:20

 

 

 

 

 

 

10‘

Pause

Nur für SII

 

 

 

 

6

13:30

14:20

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Legende: blau = nur Oberstufe, grau = kein Unterricht

Ich wünsche uns allen, dass wir einigermaßen gut und vor allem gesund durch diese erneut besonders herausfordernde Zeit kommen!

Liebe Grüße und alles Gute

 

E. Mosebach-Garbade

  

 

 Liebe Schulgemeinde,

 die Lage hinsichtlich der Corona-Pandemie hat sich bekanntlich dramatisch verschlechtert und Solingen ist davon keineswegs ausgenommen. Deshalb hat das Ministerium für Schule und Bildung erneut erlassen, dass das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung ab dem 26.10.2020 auch am Sitzplatz während des Unterrichts für alle Schüler/innen der Klassen 5 bis Q2 wieder verpflichtend wird. Wir bitten Sie daher, Ihre Kinder auf die Verpflichtung hinzuweisen und vorzubereiten. Bitte denken Sie daran, Ihren Kindern mindestens zwei Masken mitzugeben. Uns ist weiterhin bewusst, welche Anstrengung es bedeutet, die Mund-Nase-Bedeckung auch im Unterricht zu tragen. Aber wir versprechen Ihnen, dass wir den Erlass zum Schutze aller konsequent umsetzen werden. (Ausnahmen aus nachweisbar medizinischen Gründen gelten wie bisher.)

 

Auch auf die Notwendigkeit des Lüftens verweist das Ministerium:

 

 

"Die Hinweise und Empfehlungen folgen der inzwischen allgemein anerkannten Erkenntnis, dass über die AHA–Regel (Abstand, Hygiene, Alltagsmaske) hinaus das Lüften der Unterrichtsräume ein wesentlicher, einfacher und wirkungsvoller Beitrag dazu ist, das Risiko einer Ansteckung mit dem Corona-Virus über Aerosole deutlich zu verringern.

 

Die empfohlenen Regeln sind klar formuliert, leicht zu befolgen und sollten schnell zur selbstverständlichen Praxis in allen Unterrichtsräumen werden:

 

·     Stoßlüften alle 20 Minuten,

 

·     Querlüften wo immer es möglich ist,

 

·     Lüften während der gesamten Pausendauer."

 

Da wir uns unbedingt daran halten werden, bitten wir um das Mitbringen entsprechender Kleidung für die Lüftungsphasen im Unterricht auch bei niedrigen Außentemperaturen.

 

Die oben erwähnten AHA-Regeln sind hinlänglich kommuniziert und bekannt. Trotzdem weise ich nochmals darauf hin, dass diese grundsätzlich zu beachten sind, also auch außerhalb des Schulgeländes und auf dem Schulweg!

 

 Bitte informieren Sie sich über diese kurzen Hinweise hinaus auf der Homepage des Schulministeriums (hier bitte auch die Links in der rechten Spalte beachten):

https://www.schulministerium.nrw.de/presse/pressemitteilungen/klare-regeln-fuer-einen-angepassten-schulbetrieb-nach-den-herbstferien-21

 

 

 

Wir hoffen sehr, dass der Schulbetrieb in den kommenden Wochen möglichst ohne große Beeinträchtigungen weiterlaufen kann, und sind immer gesprächsbereit.

 

 

 

Bleiben Sie gesund!

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Elke Mosebach-Garbade

 

Schulleiterin

 

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Handlungsanleitung

 

 

Sehr geehrte Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler der Solinger Schulen!

 

Das Schulministerium hat mitgeteilt, dass zum 1.9.2020 die Maskenpflicht im Unterricht enden soll. Dies wird in der CoronaBetrVO ab 1.9.2020 verordnet. Die Solinger Schulleiterinnen und Schulleiter aller weiterführenden Schulen wenden sich daher mit einem gemeinsamen Appell an Sie und euch.

 

Die Maskenpflicht auf dem Schulgelände soll von der besagten Änderung nicht betroffen sein, lediglich die Situation in den Klassenräumen. In Verantwortung für den Arbeits- und Gesundheitsschutz aller am schulischen Leben Beteiligten möchten wir mit Nachdruck darauf hinweisen, dass zum heutigen 1. September lediglich die Verpflichtung enden soll, eine Maske auch im Unterrichtsraum zu tragen. Die Möglichkeit, dies freiwillig weiterhin zu tun, bestünde dagegen fort.

 

Vor diesem Hintergrund halten wir es für unsere Aufgabe, alle in den weiterführenden Schulen beschäftigten Personen darüber zu informieren, dass das Robert Koch-Institut das „generelle Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in bestimmten Situationen im öffentlichen Raum“ empfiehlt „als einen weiteren Baustein, um Risikogruppen zu schützen und den Infektionsdruck und damit die Ausbreitungsgeschwindigkeit von COVID-19 in der Bevölkerung zu reduzieren“. Dazu wird präzisiert, dass das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung dabei hilft „andere Personen vor feinen Tröpfchen und Partikeln, die man z.B. beim Sprechen, Husten oder Niesen ausstößt, zu schützen (Fremdschutz).“ (https://www.rki.de/shareddocs/FAQ/NCOV2019/FAQ_Mund_Nasen_Schutz.html)  Hier sehen wir im freiwilligen Tragen einer Maske nicht nur einen wirkungsvollen Schutz der allgemeinen Gesundheit, sondern vor allem einen Akt der Solidarität gegenüber all denjenigen, die aufgrund von Vorerkrankungen eines besonderen Schutzes bedürfen, den wir nur in der Gemeinschaft gewährleisten können.  

 

Bislang galt, dass das zeitweise Abnehmen einer Maske immer nur unter Wahrung des Mindestabstandes zuzulassen sei, der ein weiteres mögliches Schutzinstrument darstellt. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass an keiner Solinger Schule im Unterrichtsraum ein Abstand von 1,5 m sicher gewährleistet werden kann, weil Raumgrößen und reguläre Gruppengrößen das zusammen gar nicht hergeben. Der allgemeine Verzicht auf Masken kann also nicht alternativ durch die Herstellung eigentlich notwendiger Abstände gewährleistet werden. Auch auf mögliche Folgen eines Maskenverzichtes möchten wir deutlich hinweisen. Virologen, wie Dr. Rolf Kaiser von der Uniklinik Köln, erläutern die absehbaren Maßnahmen im Falle auftretender Infektionen: „Wenn nämlich die Schüler und Lehrer diese Hygieneregeln und die Maskenpflicht befolgen, dann ist nur der Schüler in Isolierung zu nehmen, also in Quarantäne zu schicken, der betroffen ist und nicht die ganze Klasse oder gar die ganze Schule, weil durch das Tragen der Maske die anderen zu einer Risikoperson der Kategorie 3 geworden sind. Ohne Maske wären sie Kategorie 1 und müssten dann alle in Quarantäne, die miteinander Kontakt gehabt haben.“ (Interview in WDR5, „Morgenecho“, https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr5/wdr5-morgenecho-westblick/index.html )

 

Wir sehen uns für unsere Schulgemeinschaften in der Verantwortung

 

 1.  den regulären Schulbetrieb für jede und jeden Einzelne/-n von uns so umfassend und regulär wie möglich aufrecht zu erhalten und

 

 2.  füreinander Sorge zu tragen und uns einander vor einer möglichen Infektion so gut, wie wir es können, zu schützen.

 

Daher empfehlen wir dringend, dass Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler die Mund-Nasen-Bedeckung weiterhin auch in den Unterrichtsräumen tragen.

 

Maskenpausen, Regelungen für Essen und Trinken etc. werden selbstverständlich weiterhin allen Schüler/innen ermöglicht, wie das in den ersten Schulwochen ebenfalls einvernehmlich gelungen ist. Wichtig ist uns abschließend der Hinweis darauf, dass wir nicht nur aus eigenem Verantwortungsbewusstsein heraus diesen Appell formulieren, sondern dass sich an allen Solinger Schulen in den vergangenen Tagen eine Vielzahl von Lehrkräften, Eltern, insbesondere aber Schülerinnen und Schülern mit ihrem Wunsch und ihrer Bereitschaft gemeldet hat, das einheitliche Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung freiwillig fortzusetzen. Darin äußert sich das Bewusstsein, dass die Maske eben nicht mich selber schützt, sondern einen Schutz für andere darstellt.

 

Mit der Entscheidung für ihr Tragen bekennen wir uns zum Schutz unserer Mitmenschen!

 

 

E. Mosebach-Garbade

 

Schulleiterin Geschwister-Scholl-Schule

 

und der Sprecherrat aller Solinger weiterführenden Schulen

 

 

 Der Unterricht findet ab morgen, 26.08., wieder annähernd normal statt. Unter Umständen fallen noch einzelne (Rand)stunden aus bzw. werden vertreten (siehe Vertretungsplan). Der 9. Jahrgang und die sich in Quarantäne befindenden Schüler/innen des 11. Jahrgang starten erst am Montag, 31.08.20 wieder mit dem Unterricht.

 
Ich weise nochmals darauf hin, dass die sog. AHA-Vorsichtsmaßnahmen (Abstand-Hygiene-Alltagsmaske) auch außerhalb des Schulgeländes gelten müssen, wenn der ganze Aufwand einen Sinn haben soll!

Danke!!

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Elke Mosebach-Garbade

 

Schulleiterin