Berufsorientierung in den Sekundarstufen I und II

 

Die Berufsorientierung nimmt als Baustein zur Erlangung der gesellschaftlichen Kompetenzen einen wesentlichen Schwerpunkt ein. Sie verfolgt als ganzheitlicher Ansatz die Erarbeitung und Durchführung eines konkreten Curriculums innerhalb unseres Schulkonzeptes mit Anbindung an die gesamte Fächertafel, Koordinatoren und Durchführende.

Unser Curriculum verbindet die Standardelemente des Landesvorhaben „Kein Abschluss ohne Anschluss“. Unsere Studien- und Berufswahlkoordinatoren sind für die Sek. I (Jg.5-10) Frau Canan Altan-Yildizli, für die gymnasiale Oberstufe (Jg. 11-13) Frau Petra Striewski. Unsere Praktikumskoordinatorin ist Frau Marita Otto (Jg.9).

So beginnt die konkrete Realisierung in Jg. 5 mit der unterrichtlichen Thematik „Arbeitsteilung und Entstehung von Berufen“.

In Jahrgangsstufe 6 schließt sich eine Themenwoche „Solingen“, in der regionale Betriebe besucht werden.

Der Umgang mit dem Internet, Tastaturtraining, „Frauenberufe-Männerberufe“ sind Folgethemen in Jg. 7.

Neben den Maßnahmen „Girls- und Boys Day“, Infomobil der „Elektro- und Metallindustrie“ wird die individuelle Berufsrorientierung im 8. Jahrgang wesentlich bestimmt durch die Einführung des Berufswahlpasses, der Potenzialanalyse und mehreren Berufsfelderkundungen. Die Berufsfelderkundungen finden in der Themenwoche statt, darunter auch ein Shadowday („Beschattungstag“) in elterlichen Betrieben.

Der Jahrgang 9 ist bezüglich einer vertiefenden Berufsorientierung maßgeblich geprägt durch das Betriebspraktikum und seine vorbereitenden und nachbereitenden Maßnahmen im Unterricht ( wie z.B. die Praktikumsbörse, Jg. 9 informiert Jg. 8 über ihre Praktikumserfahrungen) sowie die Einbindung von außerschulischen Partnern und deren Angebote, wie z.B. die AOK und die Fa. Kaufland mit einem gezielten Bewerbertraining. Klassentermine im Berufsinformationszentrum und die alle drei Wochen stattfindende Beratungssprechstunde in unserer Schule durch den Berufsberater der Agentur für Arbeit komplettieren diese Angebote. Die Praxiskurse mit der Vertiefung unterschiedlichster Berufsfelder begleiten die Schüler in ihrem Berufswahlprozess. Fortlaufend finden von Jg. 8-10 halbjährliche Beratungsgespräche speziell zur Berufs- und Studienorientierung statt, um die SchülerInnen auf ihrem Weg besser unterstützen zu können.

In der Jahrgangsstufe 10 schließen Einzelberatungstermine im BIZ und schließlich das „Forum Beruf“ im Theater Solingen mit Info-Ständen und konkreten Ausbildungsplätzen die Vielzahl von Maßnahmen in der Sek. I ab.

 

Das Berufsorientierungsbüro (BOB) zu Hause

 

Mit der Einrichtung eines Berufsorientierungsbüros an unserer Schule wird die Möglichkeit gegeben, die oben aufgeführten Maßnahmen zu unterstützen, zu bündeln und eine zentrale Anlaufstelle für eine gezielte Berufsorientierung, auch für außerschulisches Projektpartner, zu schaffen. Das BOB dient somit als Koordinations- und Organisationsraum aller Berufswahlprojekte neben den Maßnahmen im eigentlichen Fachunterricht. Neben Info-Veranstaltungen findet sich hier der zentrale Raum für Wirtschaftskontakte, Patenschaften, Aufbau einer themenbezogenen Mediothek, individuelle Förderung und Arbeitsraum zur persönlichen Informationsbeschaffung. Lehrerfortbildung und themenbezogene Elternarbeit finden hier ebenso ihren Platz.

 

Die gesamte Berufsorientierung- und Studienorientierung wird durch viele Maßnahmen und Projekte von unseren Lernpartnern der Fa. Kaufland und der Firma BIA vielseitig unterstützt.

 

Die Oberstufe als Voraussetzung für Studium und Berufsausbildung

 

Die gymnasiale Oberstufe der Gesamtschule Ohligs bereitet auf das Studium an Universitäten und Fachhochschulen sowie auf die Ausbildung in qualifizierten Berufen vor. Es gibt zahlreiche Berufe, die für ihre Ausbildung die Fachhochschulreife oder das Abitur voraussetzen. Deshalb führen wir in der Einführungs- und Qualifikationsphase 1 auch Berufsorientierungswochen durch, in denen intensiv auf diese neuen Chancen nach dem Schulabschluss vorbereitet wird.

Wer jedoch ein Studium ergreifen will, findet in Nordrhein-Westfalen eine reichhaltige Hochschullandschaft vor.