Aufgaben der Schulkonferenz

An jeder Schule gibt es eine Schulkonferenz. Sie ist das oberste Mitwirkungsgremium der Schule, in dem alle an der Bildungs- und Erziehungsarbeit der Schule Beteiligten zusammenwirken. Sie berät in grundsätzlichen Angelegenheiten der Schule und vermittelt bei Konflikten innerhalb der Schule. Sie kann Vorschläge und Anregungen an den Schulträger und an die Schulaufsichtsbehörde richten.

Die Schulkonferenz entscheidet im Rahmen der Rechts- und Verwaltungsvorschriften z.B. in folgenden Angelegenheiten:

  • Schulprogramm,
  • Maßnahmen der Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung,
  • Abschluss von Vereinbarungen über die Zusammenarbeit mit anderen Partnern,
  • Festlegung der beweglichen Ferientage,
  • Rahmenplanung von Schulveranstaltungen außerhalb des Unterrichts,
  • Erprobung und Einführung neuer Unterrichtsformen,
  • Einführung von Lernmitteln und Bestimmung der Lernmittel, die im Rahmen des Eigenanteils zu beschaffen sind,
  • Grundsätze für Umfang und Verteilung der Hausaufgaben und Klassenarbeiten,
  • Grundsätze zum Umgang mit allgemeinen Erziehungsschwierigkeiten sowie zum Abschluss von Bildungs- und Erziehungsvereinbarungen,
  • Einrichtung und Zusammensetzung von Fach- und Teilkonferenzen,
  • Erlass einer Schulordnung.

Zusammensetzung der Schulkonferenz

Die Schulkonferenz hat bei Schulen mit mehr als 500 Schülerinnen und Schülern 18 Mitglieder.

Mitglieder der Schulkonferenz sind die Schulleiterin sowie je sechs gewählte Vertreter der Lehrerinnen und Lehrer, Eltern und Schülerinnen und Schüler.